Blauer Planet Mars
Lange galt es als unmöglich, daß es überhaupt Leben außerhalb der Erde gibt oder hätte geben können. Doch mittlerweile geht die Forschung andere Wege und versucht in die Vergangenheit des Mars zu blicken …
Der Mars als strahlender, blauer Planet! Flüsse, Seen, Meere, Verdunstung, Wolken, strahlender blauer Himmel! So könnten sich die Wissenschaftler aus den USA den Mars in seiner Vergangenheit vorstellen. Dafür gibt es zumindest, wenn auch nicht immer unwidersprüchlich, Hinweise. So kann man kalre Strukturen von unzählien Wasserläufen feststellen, Seen und Meere zeichnen sich ab , topografische Grundlagen deuten ebenfalls auf Abgrenzungen von Meeren oder Seen auf dem Mars hin.
Achtung, es geht weniger wissenschaftlich weiter!
Doch wohin ist das kostbare Wasser verschwunden? Wie kann ein Planet dermaßen absterben (oder blicken wir auf den Mars und seine Vergangenheit und sehen dabei die Zukunft der Erde??) und zu einer kalten Leiche im Weltenraum werden? Wo sind die kleinen grünen Männchen vom Mars abgeblieben, wieso dient Mars den Griechen als Kriegsgott?
Der blaue Planet Mars stirbt
Die Leser meines Blogs werden meine Spinnereien bereits gewohnt sein, für alle anderen ist das natürlich etwas Neues. Aber, sofern Ihr mir die Treue haltet, werden Ihr euch dran gewöhnen, daß es hier doch recht poulistisch aber dennoch philosophisch zugeht, weniger Wissenschaftlich. Dafür gibt es weitaus andere Köpfe die tiefer in der Materie sind.
Wenn ich mir den Mars ansehe, so lasse ich meine Phantasie, meine Gabe der Vorstellung sprechen und sehe eine zivilisierte Welt, ähnlich der Erde, Mars und die Erde sind Geschwister. An dieser Stelle ist die Erde aber noch kalt, tot und nur in den Massen der heutigen Erde ähnlich, wenn auch zu leicht um eine Atmosphäre dauerhaft halten zu können. Verbrechen an der Natur auf dem Mars, Kriege und Ausrottung zwingen die dortigen Bewohner nach einem neuen Mars zu suchen. Die Erde bietet sich sehr an. Doch ist sie noch weit entfernt und die Lebensbedingungen sind widrig. die Idee des Marsforming kommt auf (siehe Terraforming Mars!)
Marsforming Terra!
Man schmiedet Pläne wie man die Masse der Erde anheben kann. Riesige Geschosse aus Eisen, ein Material welches im Überfluss auf dem Mars vorhanden ist, werden auf die Erde abgefeuert. Diese schlagen mit einer derartigen Wucht auf der Erde ein, daß sie erzittert und Feuer sich über die Erde ergiesst. Die Erde droht zu kollabieren. Die Geschosse werden kleiner, weiterhin hält die Erde der Bombardierung mit dem Erz des Mars statt.
Das Eisen verbindet sich durch die Hitzen mit der Erde und reichert diese an, macht sie lebensfähig. Die Marsianer benötigen Eisen, ohne jenes sie nicht existieren können.
Jahre vergingen, die Erde wurde zum zweiten Mars, der Mars starb weiter, und eine Kollonie nach der anderen ergoß sich über die Erde und machte sie urbar. Den Rest, zumindest einen kleinen Teil davon, kennen wir ja bereits :)
Hintergründe, Marsforming Terra, Eisen auf der Erde
Eisen auf der Erde gab es nicht immer, habe ich mal gelesen. So soll das Eisenerz tatsächlich aus dem Weltraum stammen. Zu dem Thema gab es einen interessanten Vortrag über das Wunder des Eisens, ein Vortrag aus dem Koran:
Das Wunder des Eisens, Eisen aus dem Weltraum
Da fällt mir doch tatsächlich noch Folgendes ein:
„Der Gott, der Eisen wachsen ließ,
der wollte keine Knechte,
drum gab er Säbel, Schwert und Spieß
dem Mann in seine Rechte,
drum gab er ihm den kühnen Mut,
den Zorn der freien Rede,
dass er bestände bis aufs Blut,
bis in den Tod die Fehde.“Ernst Moritz Arndt
Mit diesen Worten: Wir sind Mars!
Categories: Literatur Tags: Astronomie, Mars, Science Fiction, Scifi, Terraforming, Weltraum
Der Herr der Welt – Robert Hugh Benson
Die letzten Tage, wann immer etwas Zeit übrig war, las ich in dem beeindruckenden Endzeit Roman “Der Herr der Welt” von Robert Hugh Benson aus dem Jahre 1907, Herder Bibliothek 1960.
Wie üblich weise ich darauf hin, daß ich in meinem Bericht womöglich mehr verrate als es sein sollte. Gewiss werde ich das tun! Wer also beabsichtigt den Roman in naher Zukunft selbst zu lesen, der möge weichen oder schnell lesen und wieder vergessen *g*
Der Herr der Welt
Ein wirklich sondernbarer Endzeitroman, frühes 20. Jahrhundert, bildhaft geschrieben, geleitet von vielen Ängsten um das eigene Vergehen, um das Vergehen der Menschheit, über das Vergehen des Individuums und das der Religionen.
Am Anfang des Romans ist die Welt in der Angst in einem Feuer eines neuen Krieges unterzugehen, einem Krieg zwischen Ost und West, zwischen zwei Mächten die seit jeher Feind waren.
Eine düstere Stille herrscht vor, die Gemüter sind gespannt, ein Krieg scheint nahezu unabwendbar.
Wäre da nicht Julian Felsenburgh. Ein gekonnter Redner, Staatsmann, Saubermann – niemand weiß wirklich wer er ist, woher er kommt und was er für Ziele hat. Doch scheint die Person Felsenburghs die Menschen zum Frieden zu bekehren, motiviert sie Streitigkeiten sein zu lassen unter vollkommener, freiwilliger Selbstaufgabe und Unterwerfung dem neuen Ziels der Welt: dem Frieden und Gottwerden des Menschen.
Tatsächlich schafft Felsenburgh in einer kurzen Zeit den Krieg im letzten Augenblick abzuwenden. Ein Weltfrieden ist in greifbarer Nähe. Mehr noch, die einzelnen Staaten geben sich auf, bieten ihm ehrwürdige Ämter an ihrer Staatsspitze an. Aber erst nachdem die Völker sich unter eine übergeordnete Regierung stellen, willig Felsenburgh ein und wird zum “Herren der Welt” gekrönnt.
Niemand weiß mehr wie ihm ist. Der Eifer ist ausgebrochen, die Religion des Christentums gänzlich verdammt.
Der Frieden Felsenburghs ist der vollkommene Frieden eines Kommunismus, eine humanitärer Frieden die nicht auf das Individum ausgerichtet ist, sondern auf das Kollektiv; nicht Mensch, nicht Volk, nicht Staat sondern MENSCH.
Aller Eifer um Religion scheint ausgerottet. Doch, ehe die Menschheit sich versah, flammte der Religionseifer wieder auf; eine neue Religion ward geboren, die Religion um die Heiligkeit des Menschen. Der Mensch war Gott und hatte die Welt untertan! Und alles unter der Leitung Julian Felsenburghs.
Die Welt hielt den Atem an, noch war nicht alle Arbeit erledigt. Feinde des neuen Friedens lauerten überallt und bedrohten den frischen Weltstaat. Rom mußte vernichtet werden, die letzte Bastion, der letzte Widerstand der reliquirten Christen gegen die blasphemischen Kommunisten.
Das Ende der Welt schien unausweichlich, zumindest für die Gläubigen, ewig gestrigen Menschen die an die Übersinnlichkeit einer Gottes glaubten ohne ihre eigene Göttlichkeit zu erkennen.
Julian Felsenburgh – Person
Die Person des Julian Felsenburgh ist eigentlich, meiner Meinnung nach, eine Randerscheinung. Der Charakter des Herren der Welt wird nicht wirklich ausgeleuchtet. Er bleibt bis zum Schluß unbekannt.
Julian Felsenburgh ist der Befreier der Menschheit, ein gottgewordener Mensch, der Erlöser auf den so lange gewartet wurde, jener der den Frieden bringt und das Schwert begräbt (Vergleich eines erwähnten Jesus Zitates im Buch:” Ich bringe euch nicht den Frieden, ich bringe euch das Schwert…”). Damit wird impliziert, daß Felsenburgh der Antichrist ist, doch ist er tatsächlich das Böse? Smeine Motivation wird nicht verraten. Er krönnt den Menschen, hüllt sich in Schweigen, überläßt die Entscheidungen den Menschen, Räten und Gerichten. Niemand wird gezwungen neue Gesetze zu verabschieden, niemand wird in den Hass getrieben. Die Menschenräte der neuen Weltregierungen machen die Gesetze – Felsenburgh segnet diese nur ab, begrüßt höchstens die Bemühungen den Weltfrieden zu stabilisieren.
“Ach so, die neuesten Nachrichten, meine Herren. Nun, die zweihundert Flugschiffe hatten Kurs auf Rom. In London ist ein Komplott der Katholiken entdeckt worden…”
Kommentar zur nachkommenden Auslöschung Roms
Wie schon erwähnt: niemand weiß wer Felsenburgh ist, niemand weiß wo er sich im Augenblick befindet, doch reicht allein die Erwähnung seines Namens um Wallungen im Geiste der neuen Gläubigen auszulösen.
Erscheint er vor einer Menge, der biedere Mann in der Richterrobe (nachdem er die Herrschaft über die Welt angenommen hatte), so versinkt diese in Extase. Niemand kann sich dannach wirklich erinnern was für Worte gefallen sind, die Wahrnehmung ist gestört. Seine Worte werden nicht akkustisch empfunden sondern als Signal an die Seele seiner Zuhörer.
Und doch, auch wenn sich alles um Felsenburgh dreht, so empfinde ich, daß das Hauptaugenmerk des Buches nicht auf ihn abzielt sondern auf die Menschen. Wie schon erwähnt, hat Felsenburgh eher eine semi-passive Rolle in dem Geschehen. Er krönnt lediglich die neue Kultur, er macht sie nicht, sie wird von allen gemeinsam gemacht, zumindest von jenen Gleichgesinnten.
Die Reden von Felsenburgh werden nicht zitiert – lediglich die Empfindungen siner Zuhörer geben den Inhalt im Rahmen wieder.
Das Christentum – die Frage nach dem Sinn
Das Christentum wird hier einer Glaubensprüfung unterzogen. Auf der einen Seite steht der Frieden (zumindest bevor die Christenverfolgung einsetzt), einen Punkt den das Christentum niemals erreicht hat, auf der anderen der Wunsch zur Vereinfachung der eigenen Grundsätze und Dogmen.
Der Frieden ist einfach und selbstverständlich geworden, die neue Welt, der neue Führer sehr verlockend sogar für die höchsten Häußter der Kirche in “Herr der Welt”.
Im Roman wird auch bis zum letzten Augenblick die Frage nach dem Sinnd es Christentums nicht geklärt. Mit Absicht bleibt das Christentum ein Mysterium welches nicht den Sinn hat seine Geheimnisse zu lüften, sondern sich den Lehren und Grundsätzen zu beugen. Immer wieder wird auf das Zitat Jesu hingewiesen, auf das Schwer und nicht den Frieden. ein Stück Verbohrtheit einer Glaubensgemeinschaft.
Letztendlich ist die neue Religion der Welt, die humanitäre Religion, nicht so verschieden von der der Christen – wie der Autor in den Dialogen und Monologen oft selbst feststellt – eine Tatsache die es den dortigen Christen und anderen Gläubigen einfach macht die neue Religion zu akzeptieren und/oder sie sogar zu praktizieren.
Fazit
Die Welt ging nur für eine Glaubensgemeinschaft unter. Nachdem die letzten Hochburgen des Christentums ausgelöscht wurden, was jedoch mit einem Armageddon gleichgesetzt wird und die Märtyrer ins Jenseits hinaus begleitet, dreht die Welt ihre neuen, geregelten Bahnen weiter.
An dieser Stelle endet der Roman, und man kann sich nicht ausmalen wie es weitergeht. Eigentlich ist davon auszugehen, daß die Welt nun tatsächlich in ihrer humanitären Gemeinschaft in Frieden lebt. Es gibt keine Anzeichen dafür, daß das Ende der Welt tatsächlich eintritt. Ich lasse mich jedoch gerne eines Besseren belehren.
Im Großen und Ganzen ein sehr interessanter und spannender Roman voller dramatischer Bilder, gewaltiger Szenen und bildhafter Visionen von Utopien und Destopien.
Für Freunde der frühen Science Fiction im Stile von 1984 & Endzeit sicherlich ein zu empfehlendes Buch.
Categories: Literatur Tags: 1984, Der Herr der Welt, Endzeit, Literatur, Roberth Hugh Benson, Weltfrieden
Kaiserfront – Die Schwarze Macht gelesen
Ich berichtet bereits in einem Artikel (Kaiserfront Band 1. “Die Schwarze Macht”), daß ich einen kleinen Teil zum neuen MilSF Roman aus der HJB Schmiede beitragen konnte.
Jeztzt habe ich mein schönes Exemplar durchgelesen (endlich mal etwas Zeit und Muße zum Lesen gehabt!) und bin hoch zufrieden, mindestens genauso viel wie ich mich auf die Fortsetzung dieses genialen military fiction Romans freue!
Buchbesprechung “Kaiserfront – Die Schwarze Macht”
Achtung! Ich werde hier einige Kommentare abgeben, welche evtl. dem Leser des Buches etwas vorwegnehmen könnten! Wer nun drauf und dran ist die Kaiserfront zu betreten, der möge nicht weiterlesen oder schnell lesen und wieder vergessen!
Hier könnt Ihr Kaiserfront bestellen (Amazon) :
Kaiserfront 1949 Band 1: Die schwarze Macht

Kaiserfront 1 - Die Schwarze Macht
Zunächst möchte ich darauf eingehen, daß mir alleinig der Titel des Bandes nicht so sehr zugesagt hat, da er meiner Meinung nach weniger zum Inhalt paßt – dies kann sicherlich Ansichtssache sein. Sicherlich bezieht es sich schon auf Hintergründe im Buch, bzw. eine Grundmotivation des Romans, dennoch waren für mich persönlich andere Faktoren in dem ersten Band vordergründig.
Dies jedoch nur am Rande – der Lesespaß wird dadurch natürlich nicht beinträchtigt!
Der Plott ist sehr komplex, verschiedene Handlungsebenen und Zeitstränge werden logisch angewendet, ohne daß der werte Leser sich gänzlich in den Wirren des Romans und dessen Zeiten und Ebenen verliert (passiert nicht selten! Habe schon Bücher gelesen in denen sich der Autor bemüht hat diverse Zeitstränge zu einzubauen, ein sehr wirksames Stilmittel wenn man es beherrscht, was jedoch in einem totalen Durcheinander endete. Es ist ärgerlich, wenn man wieder zurückblättern muß und hofft so den Faden wieder zu finden!)
Schlachten, Kriege, Kriegskunst pur!
Kaiserfront begrüßt military Freunde mit genialen und detailierten Luftschlachten, Seeschlachten und ebenso Schlachten zu Felde inkl. Häuserkampf.
Dabei kommt die Technik ebenso nicht zu kurz wie die Profilierung der ausgereiften Charaktere des Romans. So werden Waffensysteme sehr bildhaft vorgestellt und erhöhen somit den Faktor der Gigantomanie dieses Kriegsgeräts.
Theoretisch, gebannt in eine Kriegs, oder Konfliktszene, kann man das Vibrieren der modernen deutschen Bomber spüren, den Anspressdruck der Jagdmaschinen beim Starten oder im Sturzkampf (Stuka – > Stu.Ka ;) mitfühlen oder aber auch den Geruch von poliertem, schweren Stahl der sich durch feindliche Festungen wälzt wahrnehmen!
Kaiserfront schafft es dennoch sehr geschickt unpolitisch zu bleiben (ausgenommen natürlich die für den Plott notwendigen Gruppen – es muß ja immer jemand der Böse sein, man könnte sonst einen Hippie Raoman schreiben und alle würden sich langweilen…) und dürfte kaum einer politischen Gesinnung das Lesen verderben.
Sehr geschickt umgeht Kaiserfront auch den zweiten Weltkrieg und seine Hintergründe. Es kommt einfach nicht vor! Das Kaiserreich existiert friedlich weiter, wird jedoch von Demokraten sowie Kommunisten (sag ja, einer muß eben der Böse sein ;) bedrängt und will sich mit Nuklear Waffen wehren … wäre da nicht … ok, ich schreibe an dieser Stelle mal nicht weiter.
Fazit:
Kaiserfront ist ein sehr gelungener Military Fiction Roman aus Deutschland dem man auf jeden Fall mehr Beachtung schenken sollte.
Interessierte können den Roman direkt über die eigens dafür eingerichtete Seite erwerben. Viel Spaß!
Kaiserfront 1949 Band 1: Die schwarze Macht
Categories: Literatur Tags: Buch, Buchbesprechung, Kaiserfront, Literatur, milsf
Kaiserfront Band 1. Die Schwarze Macht
Endlich ist es offiziell: Das neue Buch aus der HJB Military Fiction Schmiede ist versandbereit!
Zugegeben, bekannt war es mir schon länger, und voller Stolz kann ich sagen, daß ich ebenfalls meinen Beitrag geleistet habe: das Kaisefrontlogo und eine Illustration im Buch sind von meiner Hand geschaffen worden.
Kaiserfront Band 1. Die Schwarze Macht
Auszug aus der Pressemappe, vollständiger Artikel und weitere Artikel von Zeitzeugen findet ihr auf der neuen Kaiserfront Netzpräsenz.
Frankfurter Post – Montag, den 21. März 1949
Reichsmarschall Brachem dementiert Bombardierung Rosamunds – Horten B1 abgeschossen
Berlin – In einer eilig einberufenen Pressekonferenz dementierte der Oberkommandierende der Luftwaffe, Reichsmarschall Brachem, den Abwurf von Brandbomben auf die Innenstadt Rosamunds: »Unsere Streubomben haben absolut zielgenau die Silverlake-Anlagen getroffen. Rosamond liegt 16 km von Silverlake entfernt, so dass ausgeschlossen werden kann, dass die Innenstadt von Irrläufern getroffen wurde. Brandbomben hatten unsere Flugzeuge überhaupt nicht an Bord.
Wer die Science Fiction Romane von HJB kennt und schätzt, oder vielleicht Interesse an deutscher military science fiction hat, der sollte mal zugreifen.
Sobald ich das Buch gelesen habe, werde ich in gewohnter Manier Bericht erstatten.
Kaiserfront 1949 Band 1: Die schwarze Macht
Mit diesen Worten verbleibend und kaiserlichen Grüßen!
Categories: Literatur Tags: hjb, Kaiserfront, military fiction, military science fiction
RU 6/84 – Männerpille
RU 6/84 – oder wie die Gleichheit zwischen Mann und Frau geschaffen wurde!
Lest Euch unbedingt diese Kurzgeschichte mit der genialen Stimmung durch.
Die Geschlechter sind gleichgestellt, die Frauenwelt ist schockiert.
Orwell läßt grüßen!
Categories: Literatur Tags: Männerpille, RU 6/84, Verhüttung, Wissenschaft
Flash – R.J. Sawyer
CERN ist nicht zuletzt seit den erfolgreichen Tests der vergangenen Tage in alle Munde. Der Science Fiction Roman von Robert J. Sawyer “FLASH” beschäftigt sich ebenfalls mit einem möglichen CERN Sczenario.
Daß die CERN Experimente und Versuche auch Science Fiction Autoren anregen würden, war auf jeden Fall vorhersehbar.
Aufmerksam auf das Buch bin ich über einen Artikel von Alter Falter – FLASH von Robert J. Sawyer – science fiction vom Feinsten geworden.
Beeindruck von der Beschreibung kommt es auf meine Liste der demnächst zu lesenden Science Fiction Literatur.
FLASH – R.J. Sawyer
Kurz zum referierten Inhalt:
Während der CERN Versuchsreihe verliert die Menschheit exakt 2 Minuten das Bewußtsein, unzählige Menschen kommen ums Leben. Was in erster Linie wie ein weiterer Endzeit Thriller wirkt entpuppt sich jedoch als visionsgeladene Diskussion über die Schicksalsfrage: Ist die Zukunft vorbestimmt, denn, alle Menschen die das Bewußtsein für zwei Minuten verloren haben, haben Visionen und Details über die Zukunft die genau 21 Jahre nach dem Zwischenfall spielt.
Wer nun wie ich Interesse bekommen hat, der kann FLASH – Robert J. Sawyer bei Amazon erwerben. Würde mich über Euren Kommentar zu diesem Thema freuen.
FLASH – Robert J. Sawyer ist übrigens über den Heyne Verlag für den deutschen Sprachraum erschienen.
Categories: Literatur Tags: FLASH, Heyne, Robert J. Sawyer, Science Fiction, Science Fiction Literatur
Literaturecke
Nachdem ich hier und da schon ein paar Tipps in den einen oder anderen Post geworfen habe, habe ich mich entschieden dies zu zentralisieren.
Oben, neben dem Impressum, findet Ihr nun einen Eintrag der “Literatur” lautet.
Dort werde ich beachtenswerte Science Fiction und Military Fiction Literatur auflisten.
Diese ist nach meinen Vorstellungen zusammengestellt und nicht nach irg. Richtlinien oder allgemein gültigen Bewertungen.
Vielleicht ist auch etwas für Euch dabei!
Categories: Literatur Tags: Literatur, Military SF, Sci-Fi Literatur, Science Fiction, SF
Military Fiction Index
Angeregt von einem Leserbrief der letzten Tage möchte ich folgenden Artikel über military fiction schreiben und eine Liste einer Auswahl an Büchern zusammenstellen.
Anlaß des Leserbriefs war, daß dieser Freund der science fiction bisher noch nicht mit military fiction, allein begriffsmäßig, in Berührung gekommen ist. Sicherlich waren ihm Romane wie Perry Rhodan ein Begriff, welche er auch eindeutig militaristisch einzustufen wußte.
Doch sein Interesse wurde von Stahlfront angeregt, in meinen Augen DER military fiction Roman für die deutschsprachige military fiction Fangemeinde. Letztendlich war der nette Herr der Thematik der military fiction, also vor allem in Bezug auf Stahlfront, Symbolik und Anlehnung an Militarismus des letzten Jahrhunderts, sehr skeptisch gegenüber.
Military Fiction Index
In diesem Beitrag möchte ich eine Art Index der science fiction Romane erstellen, welche sich dem Genre des military fiction am besten zuordnen lassen.
Sicherlich werde ich nicht ansatzweise das Gebiet abdecken können und bitte Euch die Kommentarfunktion zu nutzen und die Liste zu ergänzen.
Dies würde sicherlich so manche neuen Fan in die military fiction Gemeinde.
Wie ich scho mal in einem ähnlichen Artikel angemerkt habe, handelt es sich bei military fiction generell um kriegerische Konflikte(welch ein Wunder!). In aller Regel kommen natürlich Alien und fremde Planeten vor, ein Kampf der Menschheit gegen die barbarische oder überlegene Invasion fremder Intelligenzen. Zur weiteren Verfremdung findet der Kampf nicht selten eben auf anderen Planeten oder im Weltraum statt (space opera).
- Military Fiction Index -
Stahlfront – wie schon gesagt, für mich der Inbegriff des deutschen military fiction Genres. Derzeit auch das einzige Buch welches über mich persönlich erhältlich ist. Bei allen anderen muß ich auf andere Quellen verweisen.
The Battle of Dorking (1871) – George T. Chesney
Dabei handelt es sich bei “The Battle of Dorking” nicht in erster Linie um, wie heute üblich, die extraterrestrische military fiction Form, sondern um die tatsächliche Konfliktfiktion und kriegerische Auseinandersetzung.
Bei “The battle of Dorking” geht es um England welches erfolgreich von deutschen Soldaten eingenommen wird, und handelt in einer “was wäre wenn” Welt. Einzureihen wäre dann der weit spätere Roman von Robert Harris – Vaterland ebenfalls in die exakt gleiche Sparte des eigentlichen military fiction Genres.
George Griffith military fiction Klassiker – hier wird es langsam futuristischer! Mit “The Lord of Labour” & “The Angel of Revolution” sagt man ihm nach, er hätte den military science fiction eingeläutet.
H.G. Wells – Krieg der Welten (1898) – hatte man dabei Krieg der Welten, “The War of the Worlds” von H.G. Wells vergessen? Ich schrieb darüber bereits in dem Artikel Autor – H. G. Wells.
Starship Troopers – Robert A. Heinlein – Für jeden science fiction Fan ein Begriff und ebenfalls ein Klassiker. Zu Robert A. Heinlein hatte ich ebenfalls schon einen Artikel verfasst.
Selbstverständlich gibt es noch weitaus mehr military fiction Titel, also Feuer frei!
Categories: Literatur Tags: mil sf, Military, military fiction, milsf, Science Fiction, Scifi, Space Opera
International Science Fiction Reshelving Day
Science Fiction Fans aus aller Welt beklagen, daß die Bücher aus dem Science Fiction Genre nicht selten falsch einsortiert sind und es dem SF Fan nicht einfach machen entsprechende Literatur zu finden.
Ein geistreiches Wesen hat deshalb zum International Science Fiction Reshelving Day ausgerufen!
Die Bücher werden aus den Fächern und Regalen in ihr eigenes Regal, Science Fiction, wo sie hingehören, von den SF Fans selbst umsortiert.
Am 18. November stellen wir die Science Fiction in ihr Regal zurück!
Macht mit und lasst uns diesen November auf eine neue und einzigartige Art und Weise die Science Fiction und Fantasy feiern. Viele Romane unseres geliebten Genres werden in den Buchhandlungen falsch einsortiert. Das hindert nicht nur uns daran, diese Bücher zu finden, sondern es hält auch die Leser dieser Romane davon ab, zu erkennen, dass diese Bücher nicht alleine stehen, sondern Teil eines interessanten Genres sind.
Quelle: SF-Forum – Am 18. November stellen wir die Science Fiction zurück!
Aktionsseite: http://www.isfrd.org/
Categories: Literatur Tags: military fiction, reshelving day, Sci-Fi, Science Fiction, SF
Das Science Fiction Jahr 2009
Auch dieses Jahr gibt es wieder ein Jahrbuch zum Thema Science Fiction.
Ist für ein Taschenbuch nicht wirklich günstig, dafür sehr umfrangreich mit 1600 Seiten (!) und bietet eine genaue Übersicht vom Jahr 2009 unserer Science Fiction Welt.
Wer gut sparen möchte und das Buch günstiger erweben möchte, der sollte auf einen Drittanbieter bei Amazon zurückgreifen und das Science Fiction Jahrbuch 2009 gebraucht erwerben.
Categories: Literatur Tags: Sci-Fi, Science Fiction, Science Fiction Jahrbuch, sciencefiction


